Fachgerechte Schadstoffsanierung
nach TRGS 519

je nach Einsatzbereich auch ohne Schwarzbereich

Bei Renovierungen und Sanierungen kommen häufig Altlasten ans Licht. Besonders schwer wiegt dabei die Verwendung von Materialien, die heute als gesundheitsschädlich eingestuft sind. Diese gilt es, fachgerecht zu entfernen und zu entsorgen. Wir stehen Ihnen bei der Schadstoffsanierung zur Seite!

Schadstoffsanierung auf einen Blick

Entfernen von:

Beton

Asbesthaltigen Magnesiaestrichen & Klebern

Teerbeschichtungen & Abdichtungen

Asbest, PCB, KMF oder PAK

Einsatz bei Sanierung von:

Industrie- & Wohngebäuden

Tunneln & Bunkern

Brandschäden

Schwimmbädern

Mit der Comicat CM 180 Lutec kann Schadstoffsanierung optimal durchgeführt werden.

Warum ist Schadstoffsanierung mit Experten nötig?

Wer renoviert oder saniert, erlebt hin und wieder böse Überraschungen. Denn gerade in den Bauprozessen zwischen 1950 – 1990 wurden Materialien verwendet, die heute klar als schadstoffhaltig deklariert sind. Sie enthalten also z. B. Asbest, PCB, KMF oder PAK.

Jeder dieser Schadstoffe kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Es ist also notwendig, diese belastenden Stoffe fachgerecht rückzubauen und zu entsorgen. Deshalb müssen Sie dafür auch qualifiziertes Personal setzen, das mit gesicherter Technologie und sicherheitstechnischer Ausrüstung die Schadstoffsanierung angeht.

Bitte bedenken Sie: Die Sicherheit geht immer vor. Wenn Sie also bei der Sanierung auf Schadstoffe stoßen, wenden Sie sich unbedingt an einen Experten – z. B. an uns. Nur so kann eine sichere und sinnvolle Entfernung gewährleistet werden.

Auf Wunsch nehmen wir Proben der verdächtigen Materialien und lassen diese durch unabhängige, zertifizierte Labore analysieren. Auf Basis dieser Analysen bieten wir auch die ordnungs- und umweltgerechte Entsorgung an.

Wie Sie Schadstoffe erkennen

Das Baujahr Ihres Gebäudes gibt für gewöhnlich schon Auskunft über mögliche Schadstoffe. Denn Neubauten müssen sich immer an die jeweils bestehenden, baubiologischen Vorschriften halten. Da viele Stoffe mit der Zeit verboten wurden, können Sie bei modernen Bauten für gewöhnlich beruhigt sein. Die Tabelle gibt Aufschluss über die jeweiligen Verbote:

Verwendung Gebäude/ Bauwerke Verarbeitet
Asbest Magnesiaestriche, Beschichtungen, Kleber, Abdichtungen Industrie-, Produktions- und Lagerflächen 1900 - 1993
asbesthaltige Abdichtungen Bauwerksabdichtungen Brücken, Straßenbeläge, Trinkwasserbehälter, Kläranlagen *
asbesthaltige Kleber Floorflex Platten, Linoleum Beläge, Teppiche Wohnhäuser, Wohnungen insb. PVC bzw. Floorflexplatten 1900 - 1995
asbesthaltige Beschichtungen Boden, Wand & Deckenbeschichtungen Industrie-, Produktions- und Lagerflächen, Parkhäuser *
PAK Boden- & Straßenbeläge; Fugenmassen, Beschichtungen Industrie-, Produktions- und Lagerflächen, Straßenbeläge, Parkhäuser 1948 - 1990
PCB Beschichtungen, Anstriche, Fugenmassen, Fensterkitte Industrie-, Produktions- und Lagerflächen, Straßenbeläge, Beschichtungen, Parkhäuser 1955 - 1985

Sollte Unsicherheit bestehen und keine eindeutigen Daten vorliegen, ist eine ausgiebige Gebäudediagnose durch Fachpersonal unerlässlich. Dabei werden alle Unterlagen geprüft, Gefahrenquellen visuell identifiziert und Proben genommen sowie analysiert. Dadurch kann schon frühzeitig bestimmt werden, welche Maßnahmen notwendig sind.

Der Ablauf der Schadstoffsanierung

In der Umsetzung halten wir uns strikt an die Bestimmungen der Technischen Regeln für Gefahrenstoffe (TRGS 519). Unser geschultes Fachpersonal achtet stets darauf, keine schädigenden Stoffe freizusetzen.

Für gewöhnlich erfordern die Arbeiten die komplette Abdichtung und Abtrennung der Arbeitsfläche. Ein sogenannter Schwarzbereich wird eingerichtet – eine Art Schleuse, welche die Schadstoffe unter Verschluss hält. Dank unserer spezielle Fräsverfahren ist das je nach Einsatzbereich nicht immer notwendig.

Durch unsere besondere Technik halten wir die Emissionen im Verfahren niedrig. Deshalb ist nicht immer ein Schwarzbereich nötig. Wir setzen auf einen Abtrag in schichtweise, sodass die Menge des zu entsorgenden Materials auf das nötige Minimum begrenzt wird.

So entfernen wir asbesthaltige Magnesiaestriche, PAK-haltige Beläge oder verölte Betonböden problemlos und schnell. Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten wird die Raumluft nochmals durch Messungen eines zertifizierten unabhängigen Messlabors überprüft und freigegeben.

Zwei Mitarbeiter von Luckei führen mit der Fräse eine Schadstoffsanierung durch.

Die Vorteile der Schadstoffsanierung mit Luckei

Emissionsarmes Fräsen: je nach Einsatzbereich kein Schwarzbereich nötig

Fachgerechter Rückbau & Entsorgung

Strengste Berücksichtigung aller Auflagen

Eine Fräsmaschine wird in einem Schwarzbereich zur Schadstoffsanierung eingesetzt.

Praxiseinblick in die Schadstoffsanierung